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Kennt Ihr Görliwood, Dunkeldeutschland oder DunkleDeutscheRepublik ?

Hand in Hand für Deutschland

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Wir veröffentlichen für Deutschland als Ganzes, diesen Bericht wegen einigen Besonderheiten und setzen den eingereichten Kommentar an den Kopp-Verlag durch Erhard Lorenz voran, Zitat:

Erhard Lorenz 14. Juni 2019 um 17:16 Uhr – Antworten

»Dunkeldeutschland« So bezeichnet ein „Wessi“ das Mitteldeutschland, das immer noch aus der Sicht der BRD, Ostdeutschland ist. Warum nicht gleich „DunkelDeutscheRepublik“ werter Torsten Groß. Und was das Deutschland der BRD betrifft, so ist Görlitz aktuell eine ostsächsische Stadt. Es spielt auch nur eine nebensächliche Rolle, daß Staatenlose eine Person der Firma Polizei gewählt haben. Hätten Staatsangehörige gewählt, dann wäre die Wahl in der schlesischen Stadt Görlitz durchgeführt worden und der Gewählte hätte die Staatsangehörigkeit zu Preußen bzw. zu Deutschland als Ganzes (Alliiertendefinition des wahren Deutschland) nachweisen müssen, um wählbar sein zu dürfen. Fürchterliche Dunkle Wolke ziehen nicht nur über Görlitz sondern auch über die Lügenpresse und Systemtreue Schreiberlinge und das ist auch der Grund warum die Wahrheit zu Gesamtdeutschland nicht ans Licht kommt . Daß die CDU ausgerechnet einen Rumänen als Kandidat aufgestellt hat, ist sogar für einen Ganzblinden als gezielt angesetzte Provokation zu erkennen.

Torsten Groß
Kampf um »Görliwood«:
Alle gegen einen Polizeioberkommissar

Die ostsächsische Grenzstadt Görlitz, die mit ihrem historischen Zentrum bereits für einige große Hollywoodproduktionen als Kulisse diente, befindet sich seit Bekanntgabe der jüngsten Wahlergebnisse in Aufruhr. Nicht etwa, weil die Alternative für Deutschland (AfD) die Europawahlen mit großem Abstand (32 Prozent) für sich entschieden hat – das gehört in »Dunkeldeutschland« mittlerweile in die Kategorie Normalität. Fürchterlich dunkle Wolken sind im politischen Görlitz aufgezogen, weil bei der zeitgleich abgehaltenen Oberbürgermeisterwahl rund 10.000 der 27.000 Görlitzer Wähler für den Ordnungshüter Sebastian Wippel gestimmt haben. Der dreifache Familienvater sitzt seit 2014 für die AfD im Landtag und könnte das erste Stadtoberhaupt seiner Partei in Deutschland werden.

Bei einer Wahlbeteiligung von 58,6 Prozent haben die Görlitzer in der ersten Runde der Oberbürgermeisterwahl am 26. Mai 2019 mit 36,4 Prozent (9710 Stimmen) für den AfD-Politiker Sebastian Wippel votiert. Hinter dem 37 Jahre alten Polizeioberkommissar, der neben seinem Landtagsmandat auch noch mit verminderter Stundenzahl den aktiven Polizeidienst in Görlitz verrichtet, landeten CDU-Kandidat Octavian Ursu (51 Jahre) mit 8077 Stimmen (30,3 Prozent) und die Grünen-Politikerin Franziska Schubert, die auch vom Bündnis Bürger für Görlitz e. V. unterstützt wurde, mit 7436 Stimmen (27,9 Prozent). Die Kandidatin der SED-Nachfolgeorganisation Die Linke, Jana Lübeck, Geburtsjahr 1984, landete mit 1470 Stimmen (5,5 Prozent) weit abgeschlagen auf dem vierten Platz.

Die Wähler der östlichsten Stadt Deutschlands haben daneben auch bei der Gemeinderatswahl für einen Paukenschlag gesorgt: 13 der insgesamt 38 Gemeinderatsmandate gingen an die von Spitzenkandidat Sebastian Wippel angeführte AfD-Liste. Die CDU konnte 9 Mandate und das Bündnis Bürger für Görlitz 7 Mandate auf sich vereinigen. Die Linken und Grünen spielen mit jeweils 3 Mandaten ebenso wenig eine Rolle wie die Freie Liste Motor Görlitz mit 2 Mandaten und die SPD mit einem Mandat. Auch bei dieser Wahl errang AfD-Spitzenkandidat Wippel mit großem Abstand die meisten Kandidatenstimmen. 17186 Kreuze durfte der beliebte Polizeioberkommissar, der sich im Sächsischen Landtag als Mitglied im Innenausschuss und Parlamentarischen Kontrollgremium vorwiegend um Themen der Sicherheitspolitik sowie Belange der örtlichen Polizei kümmert, für sich verbuchen. Der zweitplatzierte Bürger-für-Görlitz-Kandidat, Dr. Rolf Weidle, erhielt 2952 und der drittplatzierte CDU-Kandidat Dieter Gleisberg 2857 Stimmen.

Seither formiert sich in der deutlich zweigeteilten Stadt eine extrem bunt gemischte »Einheitsfront« gegen Sebastian Wippel. CDU-Kandidat Ursu, ein aus Rumänien stammender diplomierter Musiker, verkündete bereits wenige Stunden nachdem die Ergebnisse der ersten Runde des OB-Wahlkampfes feststanden, als Zweitplatzierter in der erforderlich gewordenen Stichwahl gegen Wippel anzutreten, und schloss sogleich jegliche Zusammenarbeit mit der AfD auf kommunaler Ebene aus. Die gemeinsame Kandidatin der Grünen und des Bündnisses Bürger für Görlitz, Franziska Schubert, zog sich daraufhin zähneknirschend zurück – denn auch sie hatte sich als Kandidatin des neu formierten Bündnisses gegen Wippel Chancen ausgerechnet.

Auch diverse namhafte wie unbekannte Promis aus der Kunst-, Musik- und Schauspielszene haben sich im Rahmen eines offenen Briefes mit einem Appell an die Görlitzer gewandt und diese aufgefordert, »weise« zu wählen. Ohne fundierte Kritik an AfD-Kandidat Sebastian Wippel befürchten die Unterzeichner des Briefes, dass »Feindseligkeit, Zwietracht und Ausgrenzung« unter ihm als OB in Görlitz Einzug halten könnten, und drohen unverhohlen damit, künftig nicht mehr in der Europastadt drehen zu wollen.

Freitag, 14.06.2019

den Originalgesamtbericht mit weiteren Kommentaren finden Sie unter:
https://kopp-report.de/kampf-um-goerliwood-alle-gegen-einen-polizeioberkommissar/#comment-229